Cost per Click

    Aus SEO-Lexikon

    Der Begriff „Cost per Click“ (Abkürzung: CPC) bezeichnet ein Verfahren zur Abrechnung von Traffic-Kosten. Das CPC-Konzept sieht vor, dass Traffic grundsätzlich auf Klickbasis abgerechnet wird und der Seitenbetreiber somit für jeden einzelnen Klick/ Besucher einen bestimmten Betrag an den Advertiser entrichtet. Einige Seitenbetreiber sowie auch Merchants verwenden stattdessen die Bezeichnung „Pay per Click“ (Abkürzung: PPC), was letztlich aber dieselbe Bedeutung hat.

    Genau betrachtet ist der Begriff CPC nicht dem SEO-Umfeld, sondern den beiden Online-Marketing-Disziplinen Affiliate Marketing und Search Engine Advertising (SEA) zuzuordnen. Seitenbetreiber, die auf Maßnahmen mit CPC-Abrechnung setzen, möchten Traffic direkt erwerben, indem sie Werbung auf Portalen oder in Suchmaschinen schalten. Google Adwords gilt als das erfolgreichste CPC-Programm überhaupt. Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung lassen sich Besucher von der ersten Minute an gewinnen, weil der Traffic eingekauft wird (bei SEO dauert es oft mehrere Tage oder sogar Wochen, bis eine neu angelegte Seite in der Suchmaschine gefunden wird und dann die ersten Besucher liefert). Allerdings können wegen der direkten Kostenabrechnung vor allem auf lange Sicht deutlich höhere Kosten entstehen.

    Während CPC im SEA-Umfeld das übliche Abrechnungsmodell verkörpert, findet es im Umfeld des Affiliate Marketings kaum noch Anwendung. Die meisten Merchants haben ihre Affiliate-Programme von der CPC-Abrechnung auf die CPA (Cost per Action)-Abrechnung umgestellt, um ihre Advertiser nur noch bezahlen zu müssen, wenn diese mit ihren Werbemitteln zur Erzielung direkter Umsätze beitragen. Für die Merchants ergibt sich hieraus eine deutlich höhere Kostensicherheit, zumal CPC-Programme ohnehin als anfällig gelten, wenn es um das Thema Klickbetrug geht: Kriminelle Publisher klicken Werbemittel auf ihren eigenen Webprojekten an, um dadurch Geld zu verdienen.