Wandel bei SEO Tools: Anbieter setzen auf Differenzierung

    Aus SEO-Lexikon

    Nur noch wenige SEOs arbeiten mit eigenen Tools, die Mehrheit der Suchmaschinenoptimierer ist längst auf kommerzielle Lösungen umgestiegen. Grund dafür sind Vorteile bei Kosten und Leistung. Die Entwicklung eigener Tools gilt als kostspielig, zumal es häufig erforderlich ist, sie fortlaufend anzupassen.

    Anzahl an Tools nimmt immer noch zu

    Diese Entwicklung ist auch dem wachsenden Auswahl an SEO Tools geschuldet. In den vergangenen Jahren sind etliche Tools auf den Markt gekommen und noch immer gesellen sich neue Anbieter mit dazu. Deshalb können Interessenten zwischen mehr Tools als je zuvor wählen. Besonders Neulinge tun sich hiermit jedoch schwer, denn ohne gezielte Recherche lässt sich kaum sagen, was die einzelnen Tools zu bieten haben.

    Aufgrund des gestiegenen Wettbewerbs setzen die Anbieter verstärkt auf Differenzierung, d.h. sie möchten sich mit ihren Tools von den Produkten der Konkurrenz möglichst stark abgrenzen. Aus genau diesem Grund ist festzustellen, dass die typischen Basisfunktionen (Monitoring eigener Projekte sowie Konkurrenzbeobachtung) verstärkt in den Hintergrund geraten. Vor allem die neuen Anbieter klammern diese Funktionen gerne aus und versuchen lieber, sich mit Speziallösungen am Markt zu positionieren.

    Trend: Tools für ein effizienteres Linkbuilding

    Ein hervorragendes Beispiel ist die Unterstützung beim Linkbuilding. Anbieter, wie zum Beispiel Linkbird oder Linkbuttler, richten sich mit ihren SEO Tools in erster Linie an SEOs und Agenturen, die überwiegend im Linkbuilding-Umfeld tätig sind. Ihre Tools lassen sich in die Linkbuilding-Prozesse tief integrieren, weil sie nicht nur beim Identifizieren neuer Linkpartner helfen, sondern zum Beispiel auch Unterstützung bei der Verwaltung von Seitennetzwerken und Kundendaten helfen. Einige Tools ermöglichen sogar eine direkte Kommunikation mit Linkgebern via E-Mail, um somit die einzelnen Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig transparenter zu machen.

    Einige SEOs nutzen gleich mehrere Tools

    Tools dieser Art werden von zunehmend mehr SEOs gerne als Ergänzung eingesetzt. So kann es zum Beispiel sein, dass das klassische Überwachen von Rankingpositionen mit Hilfe der Sistrix Toolbox oder der Searchmetrics Suite erfolgt, das Linkbuilding aber wiederum von Linkbutler unterstützt wird.

    Der gleichzeitige Einsatz von verschiedenen Tools zieht verständlicherweise höhere Kosten nach sich. Gewinner sind daher in erster Linie Agenturen, weil sie meist auf einen vergleichsweise großen Kundenstamm blicken können und sich somit in der Lage befinden, die Kosten auf mehrere Kunden umzulegen. Unternehmen, die ihre SEO-Aktivitäten selbst steuern, haben nicht die Möglichkeit, derartige Kosteneffekte zu nutzen. Sie können ihre Kosten jedoch zumindest dadurch begrenzen, dass sie Tools in den Basisversionen verwenden. Die Limitierung auf wenige Benutzer oder Domains, stellt in solchen Fällen meist keine Einschränkung dar.